Samstag, 13. April 2013

Shanghai World Financial Center und Tian Zi Fang

Heute war ein besonders schöner Tag. Alex hatte Ciao Yu für 13:00 Uhr bestellt und alle sind mitgekommen, Alex, Sabine, Titus und Nike. Wir wollten zuerst zum World Financial Center in Pudong fahren und  uns anschließend das Tian Zi Fang ansehen, ein altes Stadtviertel Shanghais.
Das Wetter war auch einigermaßen, d.h. die Sicht war nicht so schlecht, dass man es nicht wagen konnte auf  den Flaschenöffner zu fahren, wie  das Shanghai World Financial Center im Volksmund genannt wird.

Ich war sehr beeindruckt. So toll hatte ich mir die Aussicht nicht vorgestellt.  Aber auch die Multimedia –Show im Untergeschoss,  in der ein Tag und eine Nacht in Shanghai im  Zeitraffer gezeigt wurde, war sehr beeindruckend sowie ein Miniaturmodell der schnell wachsenden Stadt.
Der erste überwältigende Eindruck
Dach des Jin Mao Towers und Blick über den  Huangpu  auf den Bund

Oriental Pearl Tower

Blick nach unten durch den gläsernen Fußboden
Shanghai von oben - trotz Smog ein sehr beeindruckender Anblick. Natürlich waren viele Menschen auf dem Sky Walk, aber es war nicht überfüllt. Es hat einfach Spaß gemacht, Shanghai aus allen Himmelsrichtungen zu sehen. Über den Sky Walk sagt die Broschüre folgendes:
„Spanning 55 m and located 457 m above ground, the Sky Walk 100 is the world’s highest observatory. Walking on the transparent glass floor walkway, visitors will experience the feeling, that Shanghai lies at their feet, whether they arrive from sunrise to sunset or for the glittering lights at night time.”

Auf jeden Fall fiel es uns schwer, uns von dem grandiosen Anblick loszureißen und  wieder in die Tiefe zu fahren.
Spiegelung



Anschließend brachte uns Ciao Yu zum Tian Zi Fang.  



Überraschenderweise findet sich in keinem meiner Stadtführer über Shanghai etwa über dieses Viertel, das jeder hier kennt und liebt. Alle Führer erwähnen nur Xintiandi.

 „Obwohl die Chinesen in den letzten Jahren so gut wie alles "Alte" abreißen um dort neue "schöne" Hochhäuser hinzubauen, konnte man die Regierung davon überzeugen, den Tian Zi Fang an Ort und Stelle zu belassen. 

Denn seit je her kommen unzählige Touristen an diesen Ort und das nicht ohne Grund. Die engen Gassen und kleinen Lädchen, die sich in diesem Quadrat-Förmigen Markt befinden, lassen Urlaubsstimmung aufkommen. Die Gebäude stammen ursprünglich aus der Kolonialzeit und lassen erkennen, wie man hier "in etwa" früher gelebt hat. 

Der Tian Zi Fang liegt in der Französischen Konzession, die früher von den Westlichen Mächten aufgebaut worden ist.“
http://www.tripadvisor.de 
Jetzt habe ich noch einen interessanten Artikel bei wikipedia gefunden:
The neighborhood was originally built in the 1930s as a Shikumen residential district. It remained very local until about 2006 when it was slated for demolition to make way for redevelopment. Opposition among local business owners and residents, as well as a famous artist Chen Yifei who had a studio in Tianzifang, in addition to a group submitted a proposal to the local government to preserve the Taikang Lu area and its traditional architecture and ambience.
Rezoning of Tianzifang began in 2005/2006 with nearby art schools and studios, and later small international business owners found out about Tianzifang through the local grapevine. Its development began very slowly with local merchants, a New Zealand store, Japanese restaurants, and a tea house setting up in the district.
From the beginning of  2007, journalists, visitors and local residents began to visit the area and spread the word about a cosy little lane district that housed some interesting and creative businesses. Additional articles in both local and foreign media such as the New York Times helped increase awareness of this older and unusual community, that stood out among the more modern and commercial shopping areas of Shanghai.


Es ist wirklich sehr schön und atmosphärisch und Sabine und ich haben beschlossen, noch einmal in aller Ruhe dort zu shoppen. Natürlich gibt es viel Kitsch aber auch sehr, sehr schöne „typisch chinesische“ Dinge.
Nach einem spannenden Bummel durch die kleinen Gässchen haben wir sehr gut und sehr scharf  thailändisch bei „LapisThai“ gegessen, wo Alex und Nike schon  mehrmals waren. 



Im Candy Lab
Ende eines schönen Tages.
Warten auf Ciao Yu 
  


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