Freitag, 19. April 2013

Xintiandi mit Shikumen Open House Museum und Memorial House der CPC


Wenn man am Flughafen in die Metro- Linie 10 steigt, kann man direkt bis zum Xintiandi fahren. 
Metrostation Linie 10  Hongqiao Terminal 2
Das Display in der Metro zeigt genau an,  an welcher Station man ist.

Ich war überwältigt, als ich  mitten in einer supereleganten Mall stand. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Ich dachte,  Xintiandi wäre ungefähr so wie Tian Zi Fang, nur ein bisschen moderner.  Aber ich hätte genauso gut mitten in Paris aussteigen können.  Alle großen Modenamen waren vertreten.  Sabine hatte mir zwar gesagt, dass im Xintiandi hinter den altern Fassaden elegante Modeboutiquen wären, aber  man muss es mit eigenen Augen sehen, um es zu glauben.



Modegeschäfte
Ich war allerdings hierher gefahren, um endlich das „Shikumen Open House Museum“  zu besuchen und das „Memorial House of the First National Congress of  the Communist Party of China“.  Der Morgen war ein voller Erfolg und ich will meine Erkenntnisse jetzt ein bisschen zusammenfassen.
Das Shikumen Open House Museum ist tatsächlich ein altes Shanghaier Wohnhaus, so wie es früher in einem „lilong“ gestanden hat.  In dem kleinen Museumsführer, kombiniert mit meinem Reiseführer lernt man :   Die Bezeichnung Shikumen bezieht sich ursprünglich nur auf das Steintor, das in das Haus führte. Das Haus selber gehörte zu einem „Quartier“, einem „li“, einem Begriff, der im alten China einer Nachbarschaftsgemeinschaft von  25 Familien bezeichnete.  Die Wohnquartiere wurden durch ein hierarchisch gegliedertes System von Haupt- und Nebenwegen gegliedert, den sogenannten „long“, die wiederum nur durch ein Eingangstor von der Straße aus zu erreichen waren. Erst später wurde die Bezeichnung „Shikumen“ für das ganze Quartier üblich.
In einer Reihe von Bildern versuche ich, einen Einblick zu geben.

Grundriss eines Shikumenhauses










Anschließend bin ich dann noch ins Memorial House der CPC gegangen. Es ist auch in einem alten Shikumen-Haus untergebracht  das schwer zu finden war.
Im Flyer, den man im Museum bekommt, heißt es:


Informationstafel, für alle, die wie ich, wenig über die CPC wissen.
Memorial House der CPC 
Innenhof desMemorial House der CPC 
Da der Shuttle – Bus erst um 16:00 Uhr zurückfuhr und ich ja inzwischen eine gewiefte Metrofahrerin bin, hatte ich noch Zeit zum People Square zu bummeln, was gar nicht weit ist, ins Shanghai Museum zu gehen und das Buch „Colours and Characters of China – Sketches and Paintings“ zu kaufen, das ich doch gerne haben wollte, eine Stippvisite  im Museum of Contemporary Art zu machen und mir die  Ausstellung , Existence“ anzusehen und  zum Abschluss oben auf der Dachterrasse etwas zu essen.
Unterwegs kam ich  am Yan’an Road Center vorbei,  einem sehr schönen Park. Ich war sehr überrascht, folgendes am Eingang zu lesen:
The gigantic greenery patch of Yan’an Road Center is an important practical project of Shanghai Municipal Government in the section Huangpu. We successively moved 4837 families and units, pulling down 170600 square meters of constructive area to construct 118555 square meters of greenery.




Abend haben Sabine, Nike und ich uns dann  in der SAS noch das Ballett „The Butterfly Lovers“ der Shanghai Ballet Company angesehen, ein klassisches chinesisches Ballett  mit ganz tollen Bühnenbildern.

Schlussszene des Balletts „The Butterfly Lovers“



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen