Sonntag, 23. März 2014

Hongkong

Schon der Anflug auf Hongkong war interessant, denn wir flogen über viele kleine bewaldete, bergige  Inseln. Ich hatte das Gefühl, gleich stürzen wir ins Meer, denn ich wusste nicht, dass der Flughafen auf einer künstlichen Insel Hongkong vorgelagert ist.  Wir nahmen ein Taxi in die Stadt, um schon einen ersten Eindruck zu bekommen. Ich war sehr überrascht und gleichzeitig auch entsetzt über diese Wolkenkratzer-Vorstädte. Ein „Bleistift“ neben dem anderen ragte in den Himmel – und hier mussten Menschen wohnen??? Über riesige Brücken, vorbei am Containerterminal auf Kowloon, der Zwillingsstadt von Hongkong, von der ich bis dahin nie etwas gehört hatte, ging es nach Hongkong-Island, was  für mich bis jetzt Hongkong gewesen war. Schon auf dieser Fahrt wurde mir klar, dass ich gar nichts wusste.
Mitten im dichten Großstadtverkehr hielt der Taxifahrer auf der "Queen's Road Central" vor einem kleinen zweistöckigen Restaurant. Das sollte das „Ovolo“ sein, das Hotel, in das uns Sabine für fünf Nächte eingecheckt hatte?

http://www.ovolohotels.com/en/hotels/hongkong/central-286-queens-road-central/

Die Rezeption war im zweiten Stock. Alles war supermodern und durchgestylt. Toll! Unsere Zimmer lagen im 22. Stock, in  einem zweistöckigen Gebäude? Was man von der Straße aus 
nicht sehen konnte – hinter dem Restaurant erhob sich ein sehr schmales, verglastes Hochhaus, ein Wolkenkratzer? Ab  wann ist ein Hochhaus ein Wolkenkratzer? Aber egal, die Zimmer waren super. So ein modernes Hotel, so durchgestylt hatte ich noch nie erlebt. Hier ein paar Fotos.

Mein Zimmer
Mein Bad

Blick vom Eingang aus, links die Durchgangstür
Sabine und Nikes Zimmer

Blick in die Tiefe
Unsere Zimmer waren durch eine Tür verbunden. Das war sehr angenehm. Man konnte auf dem Bett liegen und miteinander reden. Die sehr bequeme Matratze lag auf einem Podest, mit Blick durch die verglaste Außenwand in die Tiefe und auf die umgebenden Wolkenkratzer. Beeindruckend!
In der Lobby hinter der Rezeption standen den ganzen Tag über Getränke für die Gäste zur freien Verfügung bereit und die „Happy Hour“ war in den nächsten Tagen unser tägliches Vergnügen vor dem Abendessen.
Lobby
Happy Hour


Da wir gegen Mittag angekommen waren, hatten wir noch den ganzen Nachmittag und Abend zur Verfügung. Wir stiegen die steilen Treppen hinter dem Hotel zur alten Chinatown hinauf. Jetzt konnten wir das Hotel von hinten sehen.

Genau so, wie wir uns in unseren hübschen Hotelzimmern auf Anhieb wohl gefühlt hatten, so müssen sich auch die Bewohner Hongkongs fühlen. Man merkt es gar nicht, dass man hoch in den Lüften lebt und genießt die Aussicht. Man lebt in zwei gleichwertigen Ebenen. Das ist mir am letzten Tag unseres Aufenthalts in Hongkong bewusst geworden, als ich von meinem Hotelzimmer aus, tief unter mir eine Frau in einem Hochhausgarten Tai Chi machen sah.



Und dann lag vor uns schon der berühmte Man Mo Tempel, den wir uns aber erst am letzten Tag angesehen haben.

Wir bummelten durch Chinatown, dem ältesten Stadtteil Hongkongs mit seinem Szeneviertel  SoHo. Das hat uns gut gefallen, die vielen kleinen Lädchen mit ihrem Trödel, die schicken Szencafés und die interessanten Antiquitätenläden rund um Hollywoodroad.





Natürlich liefen wir bis zum Central Elevator, einer Rolltreppe, die am Central Market, fast am Hafen, beginnt und über 20 hintereinander gestaffelte Rolltreppen und Förderbänder  hinauf zum Midlevel führt. Mir war es vorher nicht bewusst, dass Hongkong dem Meer und den Bergen von Hongkong Island abgerungen worden ist. Im Hongkong History Museum, das wir am letzen Tag besuchten, zeigte diese Karte, wie Hongkong entstanden ist.

Und dann begann unser erster Shopping-Bummel in der IFC Mall.  Hier haben wir „auch“ die köstliche Macarons gekauft.


Von der Aussichtsterrasse hatten wir einen herrlichen Blick auf Kowloon.


In einem sehr netten kleinen italienischen Restaurant gegenüber unseres Hotels ging der Tag zu Ende.












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