Dienstag, 25. März 2014

Ein Tag auf Macao

Macau lag für mich bis jetzt wie Kowloon zu Hongkong-Island und war immer mit Luz, unserer portugiesischer Freundin, verbunden. Sie schwärmte von ihren Jugendjahren in Macao.  Dementsprechend überrascht war ich, als ich mir die Karte ansah. Zwischen Hongkong und Macao liegt das Pearl-River Delta und der Turbo Jet braucht immerhin eine Stunde.


Rechts unten Hongkong, links unten Macao

Was gibt es über Macao zu berichten? Wir ließen uns mit dem Taxi ins historische Zentrum von Macao fahren. Ja, es gab einige schöne historische Gebäude und  vor allem das Pflaster erinnerte an alte Zeiten.


Aber im Grunde genommen ist es eine mit Mainland Touristengruppen überfüllte chinesische Stadt.  Wir bummelten zu den Ruins of St. Paul’s. Die sehr schöne Fassade ist aufwendig restauriert worden und dahinter kann man an Hand der Ausgrabungen die alte Kirche wieder auferstehen lassen. 



Wir stiegen dann zur sehr gut restaurierten alten Festung hinauf, von wo aus wir einen guten Blick über die Halbinsel hatte und uns vorstellen konnten, was Macao vielleicht einmal gewesen ist. 


Auf dem Weg dorthin sah ich zum ersten Mal die alten Männer, die ihre Vogelkäfige in die Bäume hängen. Das war ein sehr friedliches Bild. 


Dominiert wurde alles von den riesigen Casinos auf der vorgelagerten Insel Taipa, die man über riesige Brücken erreicht. Dorthin fuhren wir am frühen Nachmittag, denn Sabine wollte uns auf jeden Fall das "Venezia" zeigen.


DISCOVER THE EXCITEMENT OF THE VENETIAN® MACAO“  heißt es im Internet. “Nowhere else in
Asia will you find the finest in luxury suites, world-class 

shopping, sensational entertainment and irresistible dining - all under one roof.” 
Es entpuppte sich als ein riesiges Hotel mit Spielcasino, ein Fake von Venedig. Man fühlte sich wie im Film. Über sich einen blauen, natürlich künstlichen Himmel, elegante Geschäfte an venezianischen Kanälen, selbst die singenden Gondoliere fehlten nicht. Es war schon überraschend. Aber am besten guckt man sich die Bilder dazu an.





Müde zurück in Hongkong, ließen wir uns von der Stimmung in SoHo begeistern, seinen Läden, seinem internationalen Publikum und seinen schönen Restaurants. „People Watching“ macht Spaß.



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