Freitag, 5. Dezember 2014

Winterreise 2014 - Über Peking nach Shanghai


 Mein Flug nach Peking ging um 14:05 Uhr. Natürlich war ich wie immer viel zu früh am Flughafen und habe mich erst einmal gewundert, warum der Flug für Terminal 1 angekündigt war. Sonst bin ich doch immer vom Terminal 2 abgeflogen.
Dann erfuhr ich, dass Air China einen Kooperationsvertrag mit Lufthansa hat und Lufthansa fliegt immer von Terminal 1.
Und was wäre gewesen, wenn Lufthansa auch am 5.12. noch gestreikt hätte? Da mich das interessierte, habe ich am Counter gefragt.  Hier erfuhr ich, dass es zwar hätte sein können, dass der Mittagsflug von Air China gestrichen worden wäre, da er selten ausgelastet wäre, dass aber der Abendflug auf jeden Fall gestartet wäre. Ich war beruhigt. Pünktlich um 14:05 ging es los. Das Flugzeug war tatsächlich nicht voll besetzt, aber bis ich das realisiert hatte, hatten sich die Chinesen schon ausgebreitet.
Der Flug war völlig unproblematisch, mal abgesehen davon, dass der Flugsimulator die Flugroute nur als  nichtssagenden grünen Strich auf grünem Grund anzeigte, keine Überflugdaten eingeblendet wurden und das Fernsehprogramm indiskutabel war.  Die Verpflegung war gut, auf jeden Fall nicht der sonstige Einheitsfraß und pünktlich um 06:10 landete das Flugzeug in Peking bei absolut klarem Himmel. Da es aber noch dunkel war, sah man außer den Lichtern der Stadt nichts, keinen Palast des Himmlischen Friedens, keine chinesische Mauer, nichts. Aber das war natürlich auch nicht zu erwarten und wohin hätte ich gucken sollen?

Ich hatte Glück, dass ich meinen Koffer in Frankfurt gleich 

bis Shanghai hatte aufgeben können, so dass ich mich um nichts kümmern musste. Mit einem Shuttle-Train ging es zum Abflugterminal für Domestic Flights und hier hatte ich nun 5 Stunden Aufenthalt bei Dauerbeschallung mit amerikanischer Weihnachtsmusik. Das war nervig. Außerdem wurde ich langsam müde. Gott sei Dank hatte ich vom vorigen Mal wenigstens noch chinesisches Geld, so dass ich mir bei Starbucks - gibt es natürlich überall - einen Kaffee kaufen konnte. Nun, die Zeit verging dann doch schnell, der Flug nach Shanghai startet pünktlich und in Shanghai wartet Sabine schon auf mich.

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