Samstag, 30. Mai 2015

Graduation CLASS OF 2015



Heute war der Tag der Tage – Titus Graduation.
Als wir im DaGuan Theater im Himalaya Center Pudong ankamen, wurden die Seniors bereits in ihren Talaren fotografiert. Es wurde fotografiert was das Zeug hält und alle waren mächtig stolz, die Seniors selber, die Eltern und Geschwister, die Großeltern, die Onkel und Tanten, alle.










Im Treppenhaus spielte das hervorragende Schulorchester, alles war sehr festlich.
Pünktlich um 15:00 Uhr begann die Zeremonie im Theater. Die „faculty members“, auch sie alle in Talaren, zogen bei „Pomp and Circumstances March No. 1“ ins Theater ein und anschließend, sehr feierlich, die Seniors in Talar und Barett.
 Wohlgeordnet nahmen sie auf der Bühne Platz.


Blick in den Festsaal
Interessante, gute Reden folgten, Stipendien an „Outstanding Seniors“ wurden bekannt gegeben und die Diplome verliehen. 

Titus wird aufgerufen und zwei Fotos erscheinen auf der Leinwand

Sabine, als Admission Officer der SAS; darf ihrem Sohn selber das Diplom überreichen.

Beim offiziellen „I’m happy to announce the graduated Class 2015“ wurden die Troddeln der Baretts von allen gleichzeitig von rechts nach links gedreht und dann folgte der große Moment. 160 Baretts wurden mit Jubelgeschrei in die Luft geworfen und flogen hoch und höher, es war ein toller Anblick.




.

Die stolze Mutter und ihr Sohn

Vater und Sohn


Auch die Großmutter ist sehr stolz
Es folgte ein überfüllter Empfang im Foyer bevor unsere Familie zum gemeinsamen Abendessen ins "M18 on the Bund" fuhr.




Es war ein rundherum gelungener Abend mit köstlichem Essen, exzellenten Getränken, bewegenden Reden und sentimentalen Momenten.
Das Restaurant gratuliert Titus mit einem Tischfeuerwerk.

Sabine präsentiert das Fotobuch "Titus - Von Karlsruhe über Detroit nach Shanghai"

Das Geschenk der Eltern überwältigt Titus endgültig.
Aber wofür hat man eine Schwester?!!
Jetzt ist Titus wirklich erwachsen und schon in drei Monaten Student der University of California, San Diego.

Titus und Nike verabschiedeten sich. Sie wollten sich

 noch mit Freunden zu einem Discoabend treffen. Für

 den Rest der Familie fand der Abend seinen

 gelungenen Abschluss auf der Dachterrasse des

 Roosevelt, bei herrlichem Wetter mit Blick auf die

 Traumkulisse Pudong. Es war wie ein Märchen. 
Blick auf Pudong
Blick auf den Bund



Freitag, 29. Mai 2015

Tag vor der Graduation

Inzwischen ist auch Alex Vater eingetroffen. Das große Ereignis kann morgen stattfinden.

Heute sind wir mit dem Shuttle-Bus und der Metro in die Stadt gefahren, um wieder einmal ins Shanghai Museum zu gehen. Es ist so riesig, dass wir uns auf zwei Abteilungen konzentriert haben, die Chinese Calligraphy and Painting Gallery und die Ancient Chinese Bronze Gallery.
Alex Vater, Jojo und ich auf den People's Square

Shanghai Museum
 In der Ancient Chinese Bronze Gallery wurde ein Mitarbeiter des Museums auf uns aufmerksam, als wir versuchten, hinter die Bedeutung eines „Characters“ zu kommen, der, wie die Münsteraner meinten, irgendetwas mit Essen zu tun haben musste, sie hatten ihn auf einer Speisekarte entdeckt, hier aber in dem Zusammenhang mit einer Tiermaske verwendet wurde. Er lachte und machte uns klar, dass er beides bedeuten könnte, „Nudel“ oder „Gesicht“, je nachdem in welchem Zusammenhang er benutzt wurde und wie er geschrieben würde. Er versuchte uns dann, an Hand einer Text- Inschrift in einem alten Bronzegefäß,  klar zu machen, wie solche „Charakter" zusammengesetzt sind. Das war sehr interessant.
Bronzegefäß mit Inschrift

Inschrift

Pause im Museum

Beim Mittagessen in einem Straßenimbiss waren wir das Highlight des Tages. Erstens waren wir Europäer, die selten oder nie ihren Laden betreten und dann ist Alex Vater schneeweiß und ich rothaarig. Unbegreiflich. Wir wurden mit und ohne Besitzer fotografiert, die Fotos wurden lautstark und unter großem Lachen kommentiert und als wir ihnen dann noch aufschrieben, wie alt wir sind, war die Begeisterung groß. Mit Lachen, Händeschütteln und viel Geschrei wurden wir verabschiedet.




Zum Abschluss des Tages  gingen wir noch in eine „Tea-Mall“, probierten  in einer kleinen Teezeremonie die verschiedensten Sorten und kaufen zu überhöhten Preisen.



Und hier noch ein Gruß an Philipp, dessen Rezept „Gado-Gado“
am Abend von acht Personen in den höchsten Tönen gelobt wurde.



Schön war es, wieder zu Hause zu sein, in der Oase "Rancho Santa Fé".



Und der Artikel, den ich hier anfüge, beginnt genau vor unserer Haustür.

http://www.theguardian.com/cities/2014/aug/20/why-havent-chinas-cities-learned-from-americas-mistakes

Mittwoch, 27. Mai 2015

Jadebuddha-Tempel und M 50

Wieder mit dem Fahrrad zur Endhaltestelle der Linie 2, dann mit der Metro bis Jing‘an Tempel und umsteigen in die Linie 7  bis Changping-Road. Gut, dass wir Metrokarten haben, so dass wir uns um das Fahrgeld keine Sorgen machen müssen.
Auf dem Weg zum Tempel kamen wir wieder an einem großen Abrissgebiet vorbei.  Na ja!



Als wir den Jadebuddha-Tempel betreten hatte, glaubte ich meinen Augen nicht zu trauen. Der rechte Trakt ist abgerissen worden und man guckte gegen eine hohe Bauwand. Kaum zu fassen, aber wie ich ja schon beim letzten Besuch gehört hatte, nicht ungewöhnlich. Wie Sabine später berichtete, wird der Tempel wegen einiger Baumaßnahmen um einige Meter versetzt. Vielleicht steht er einem Hochhaus im Weg!?




Trotzdem war es schön, wieder mal hier zu sein.
Anschließend haben wir auf dem Weg zum M 50 in einem kleinen Straßenrestaurant „Feuertopf“ gegessen. Köstlich“.



Viele Chinesen kamen zum Lunch herein, gingen zu einem großen Tisch mit vielen Schüsseln und zeigten der Köchin, was sie essen wollten. Das merken wir uns fürs nächste Mal.
Ich hatte um den heutigen Besuch im M 50 gebeten, da ich unbedingt die Galerie „Hakgojae-Shanghai“ besuchen wollte. Sie vertritt Hyung-Sook Song in Seoul, Shanghai und Hongkong. Die Galerie war wegen der Neueröffnung einer Ausstellung am Samstag geschlossen, aber die Tür war einen Spalt breit offen und wir durften hereinkommen und haben mit den beiden Kuratoren gesprochen.


Sie waren sehr nett und wir konnten uns in aller Ruhe umsehen. Obwohl das M 50 als eines der wichtigsten Kunstzentren der Stadt gilt, haben wir anschließend wenig Neues gesehen.
Doch, diese Ausstellung hat mir gut gefallen:






Auf dem Rückweg sind wir mal wieder klatschnass geworden. Wenn es hier regnet, dann schüttet es so, dass die Kanalisation die Wassermassen nicht fassen kann.


In der SAS wurde in der Nacht die Schule für den letzten Tag dekoriert.






Und hier noch ein Link zu: 
Watch “SHANGHAI” by zweizwei |timelapse&hyperlapse|: https://vimeo.com/127620234

Dienstag, 26. Mai 2015

Grimms Tales


“You are warmly invited to the Introduction to Theatre culminating performance of Grimm Tales next Tuesday afternoon (26th) in the BBT at 3.30.

The class have been working on creating a performance for those young and young at heart for their end of year performance and would love to share it with you. As part of this project they have reworked a script for performance to elementary and middle school students designing their own costumes, makeup, props and staging.

We know that you, their parents and friends will also love to share in their work and enjoy an afternoon of scary fairy tales told through various means of narration and other theatrical devices. It’s a fun show, a great learning experience for the performers as they connect with their school community, and it would be lovely to see you there.

Best wishes, Jean

(Ms Simmons, HS Theatre teacher)”

Bei einer so netten Einladung zu einer Aufführung, bei der Nike in allen Stücken mitwirkte, konnte ich nicht nein sagen und bin heute nicht mit ins „Shanghai Minsheng Art Museum“ gefahren.

Es war ein netter Nachmittag.


Nike und Merel als Baum in Rotkäppchen


Gesamtansicht "Hänsel und Gretel"



Im Wald verlassen

Das  Knusperhäuschen

Hänsel und Gretel und die Hexe


Hänsel im Käfig

Viel Applaus für das tolle Team