Freitag, 29. Mai 2015

Tag vor der Graduation

Inzwischen ist auch Alex Vater eingetroffen. Das große Ereignis kann morgen stattfinden.

Heute sind wir mit dem Shuttle-Bus und der Metro in die Stadt gefahren, um wieder einmal ins Shanghai Museum zu gehen. Es ist so riesig, dass wir uns auf zwei Abteilungen konzentriert haben, die Chinese Calligraphy and Painting Gallery und die Ancient Chinese Bronze Gallery.
Alex Vater, Jojo und ich auf den People's Square

Shanghai Museum
 In der Ancient Chinese Bronze Gallery wurde ein Mitarbeiter des Museums auf uns aufmerksam, als wir versuchten, hinter die Bedeutung eines „Characters“ zu kommen, der, wie die Münsteraner meinten, irgendetwas mit Essen zu tun haben musste, sie hatten ihn auf einer Speisekarte entdeckt, hier aber in dem Zusammenhang mit einer Tiermaske verwendet wurde. Er lachte und machte uns klar, dass er beides bedeuten könnte, „Nudel“ oder „Gesicht“, je nachdem in welchem Zusammenhang er benutzt wurde und wie er geschrieben würde. Er versuchte uns dann, an Hand einer Text- Inschrift in einem alten Bronzegefäß,  klar zu machen, wie solche „Charakter" zusammengesetzt sind. Das war sehr interessant.
Bronzegefäß mit Inschrift

Inschrift

Pause im Museum

Beim Mittagessen in einem Straßenimbiss waren wir das Highlight des Tages. Erstens waren wir Europäer, die selten oder nie ihren Laden betreten und dann ist Alex Vater schneeweiß und ich rothaarig. Unbegreiflich. Wir wurden mit und ohne Besitzer fotografiert, die Fotos wurden lautstark und unter großem Lachen kommentiert und als wir ihnen dann noch aufschrieben, wie alt wir sind, war die Begeisterung groß. Mit Lachen, Händeschütteln und viel Geschrei wurden wir verabschiedet.




Zum Abschluss des Tages  gingen wir noch in eine „Tea-Mall“, probierten  in einer kleinen Teezeremonie die verschiedensten Sorten und kaufen zu überhöhten Preisen.



Und hier noch ein Gruß an Philipp, dessen Rezept „Gado-Gado“
am Abend von acht Personen in den höchsten Tönen gelobt wurde.



Schön war es, wieder zu Hause zu sein, in der Oase "Rancho Santa Fé".



Und der Artikel, den ich hier anfüge, beginnt genau vor unserer Haustür.

http://www.theguardian.com/cities/2014/aug/20/why-havent-chinas-cities-learned-from-americas-mistakes

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