Freitag, 29. April 2016

29.04.16 – Lama-Tempel und Flug nach Shanghai


Noch jetzt, ich warte inzwischen auf meinen Flug nach Shanghai, brennen mir die Augen
Ich habe  den Morgen dazu genutzt, um  mir noch Bejings bedeutendsten buddhistischen Tempel, das Lamakloster, anzusehen.
Der Weg führte mich durch Hutongs, die ich noch nicht kannte und in denen die Bautätigkeit gewaltig war. Bald kam ich auch in die Gebiete um den Konfuzius Tempel, in denen die alten Hofhäuser restauriert und zu horrenden Preisen an „Reiche“ verkauft werden. Meijun hatte von 500 Millionen Yuan gesprochen. Hochherrschaftlich werden diese „alten“ Hofhäuser, aber natürlich sah man nur die schönen hohen Mauern mit ihren hochherrschaftlichen Eingangstoren und  imposanten Garageneinfahrten.
Ein Hofhaus wird restauriert.

Restaurierter Eingang zu einem Hofhaus

Schutzmauer in einem restaurierten Hofhaus, die die Geister abhalten soll.

Aus einem Hofhaus ist  eine attraktive kleine Einkaufsstraße geworden.


Ein Neubau am Ende eines alten Hutongs.

 Und dann war ich am Lamakloster. Man musste gar nicht wissen wo es genau war, die Geschäfte in der Umgebung sagten alles. Toll fand ich einen kleinen Laden, in dem drei  junge Männer dabei waren, ein wunderschönes Buddha-Bild mit minuziösen Einzelheiten zu malen. Es hätte mich interessiert, wie viele Wochen sie dazu brauchten.



Das Lamakloster war imposant, wenn nur nicht die Weihrauchschwaden gewesen wären. Ich konnte kaum etwas sehen, so brannten mir die Augen und es nahm mir die Luft.


Eingangstor zum Lama Kloster

Eine Allee führt zu den Tempeln.

Weihrauchschwaden überall

Der größte Buddha der Welt.

Und da ich noch Zeit hatte, ich hatte mir im Orchid ein Taxi zum Flughafen bestellt, ging ich auf dem Rückweg auch noch in den Konfuzius Tempel - kein Weihrauch, wenige Menschen und herrliche Ruhe. Besonders interessant war der Stelengang. 


Eingangstor zum Konfuzius Tempel


Stelengang mit einer Statue von Konfuzius



Die Qianlong Stein Stelen beziehen sich auf die Stelen, die vom Kaiser Qianlong zu Ehren von Konfuzius  mit dreizehn seiner klassischen Sprüchen (Büchern)  beschrieben worden sind. 
Zum Konfuzius Tempel gehört auch eine sehr renommierte Schule.
Man sollte mehr über die Lehre Konfuzius wissen.

In der letzten Nacht habe ich schlecht geschlafen, da ich Bedenken hatte, ob die Fluggesellschaft das Bild für Alex, dass er zu seinem 50. Geburtstag nachträglich bekommen sollte, akzeptieren würde. Kein Problem, ich musste noch nicht einmal dafür bezahlen, da mein Gepäck die zugelassenen 20 Kg nicht überschritt.  Jetzt freue ich mich auf Shanghai,

Und dann wurde es Zeit zum Gate zu gehen, doch der Flug war verspätet. Wir wartetet eine Stunde, bis das Flugzeug überhaupt in Beijing eintraf, Turbulenzen seien der Grund gewesen,  hieß es. Wir warteten eine weitere Stunden bis wir einchecken konnten, wir warteten zwei weitere Stunden im Flugzeug, bis wir aufs Rollfeld rollen konnten und dann teilte uns der Flugkapitän zu allem Überfluss auch noch mit, dass er jetzt erst noch einmal auftanken müsse, der Treibstoff würde nicht mehr bis Shanghai reichen. Mit fünf Stunde Verspätung kamen wir gegen Mitternacht in Shanghai an, wo ein völlig übermüdeter Alex auf mich wartete.


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