Freitag, 16. Dezember 2016

16.12.2017 – Carol Singing Party


Vor einigen Tagen hatte Sabine mir schon diese Einladung geschickt.


Am Nachmittag habe ich einen „German Applecake“ gebacken, unser Standartmitbringsel.



Es war ein sehr interessanter Abend. Vom ersten Augenblick an fühlte ich mich als Teil der großen Community. Ca. 100 Leute waren geladen, ganze Familien mit Kindern von 1 bis - .
Sabine wurde mit großem Hallo begrüßt. Ich hatte das Gefühlt, alle kannten sie. Sie hatte die meisten der anwesenden Kinder, die auf die SAS (Shanghai American School) gehen, aufgenommen und nicht nur sie, sondern auch ihre Eltern kennengelernt. Und da sie zuerst  an der BIS (British International School) gearbeitet hat, kannten auch die Eltern und Kinder dieser Schule sie. Ja, eigentlich hatten die meisten Gäste mit einer der beiden Schulen zu tun. Es war eine internationale Runde.  „Ach, ihr seid immer noch in Shanghai!“  „Ich habe gehört, ihr geht jetzt nach Singapore!“ Der Gesprächsstoff ging nicht aus. Fast jeder hatte schon mindestens in drei oder vier anderen Ländern gelebt  und jeder konnte spannend erzählen. „Was, ihr geht  jetzt nach Budapest? Das ist eine traumhaft schöne Stadt und ihr werdet euch dort wohlfühlen. Wir waren drei Jahre dort.“ „Und über Weihnachten? Bleibt ihr hier oder fahrt ihr nach Hause?“ „Wir fahren zum Skilaufen nach Japan!“ „Unsere Eltern aus Rio sind gestern gekommen!“ „Wir treffen uns mit unseren Kindern in London.“ So ging es die ganze Zeit und alle fanden das ganz normal.
Mrs Klajnscek, die zum Carol Singing eingeladen hatte, hatte Mühe die Leute  zu sammeln und den Teil des Abends von der Treppe aus einzuläuten, der der Anlass für diese Party war- Carol Singing! Es wurde gesungen! Schön, laut und oft falsch, alle bekannten amerikanische Weihnachtslieder. Das war schön und als wir Deutschen, wir waren wohl eine Gruppe von 10 Personen, aufgefordert wurden, „Oh Tannenbaum“ auf deutsch zu singen, bemühten sich sogar die Männer zur Gruppe und sangen lautstark mit. Das war schön.








Das Highlight des Abends war für mich allerdings   das Wiedersehen mit einem Bild, das Mrs Klajnscek  aus ihrer Heimat Kanada mitgebracht hatte, eine Originalgrafik aus der Serie „Donnervogel und Raubwal“,  die ich so liebe. Sie hatte sie zum Abschied  aus Vancouver von ihrer Dramagroup geschenkt bekommen. Außer diesem Bild besitzt sie auch noch eine Trommel der Indianer der Ostküsten und eine sehr schöne kleine Holzskulptur. Ich war fasziniert.





Abends bat Sabine mich, doch darauf zu verzichten, das Fenster in meinem Zimmer zu öffnen. Der Faktor für die Luftqualität läge bei 250.  Schade, wo ich doch so gerne bei offenem Fenster schlafe.



In der Nacht kam Alex von einer Geschäftsreise zurück, aber davon habe ich nichts mitbekommen. Er war über Moskau geflogen, weil er diese Verbindung nach Europa kennenlernen wollte.


"It's official - a new adventure next summer... Good bye Shanghai, Hello Budapest!" hat Sabine auf Facebook gepostet.


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