Samstag, 27. Mai 2017

27.05.2017 – Watertown and Fat Cow

Für 12 Uhr hatte Sabine ein Großraum-Taxi bestellt. Heute wollten wir alle zusammen, Sabine und Alexander, Titus und Nike, Katja und Jojo, Wolf, Ute und ich, einen Ausflug nach Nanxing machen,  einer der Watertowns im Norden von Shanghai. Das Wetter war herrlich, die Temperaturen lagen bei 30 ° C.. Wir fuhren durch Stadtteile, die ich noch nie gesehen hatte, Hochhaussiedlungen,  Rangierbahnhöfe, Industriegebiete, die Stadt nimmt kein Ende. Auch der Übergang nach Nanxing ist fließend. Nanxing ist sogar an das Metronetz von Shanghai angeschlossen. Nanxing ist durch drei Dinge bekannt, seinen  Yu-Garden, die Altstadt mit ihren kleinen Flüsschen und seinem Tempel und vor allen Dingen durch seine steamed buns „ Jiaozi“ (Dumlings) Die muss man einfach essen. Außerdem ist es nicht so überlaufen wie z.b. Zhujiajiao oder Qingpu.
Wir ließen uns zuerst zum Yu-Garden fahren, einem der typischen, wunderschönen Gärten im Umkreis von Shanghai. Der Rundgang war so angelegt, dass die  Ausblicke immer schöner wurden. Wir gingen durch kleine Bambuswäldchen, machen an den vielen großen und keinen Seen Rast und kletterten über die malerischen Felsformationen. 





Eine niedliche kleine Chinesin im Park.




Pause, bei 32 ° C. 
In den zahlreichen Pavillons genossen die mehrheitlich alten Leute die Ruhe, unterhielten sich, spielten Karten oder, was sehr schön war, sangen Karaoke.




Das hat mir besonders gut gefallen. Ihr Gesang schwebte durch den Park und erinnerte mich ein bisschen an die Installation von Susan Philipsz „The Lost Reflection“ bei den Skulptur Projekten Münster 2007. 



Ute war fasziniert von dem Bonsai Garten.


In einer der Tempel wurden Opernarien vorgetragen



Familienbild, nur Jojo fehlt, er hat wie immer fotografiert.

Der Garten lag in der Innenstadt, so dass wir die Old Town in wenigen Minuten erreichten. Sie ist hübsch  aber nicht ganz so pittoresk wie Zhujiajiao. 




In einem der vielen Restaurants aßen wir natürlich die berühmten steamed buns – am Wet Market schmecken sie genau so gut -    



um uns dann noch den weitläufigen YunxiangTempel anzusehen.




Zurück in Shanghai machten wir noch einen Abstecher in die Bar „Fat Cow“ um noch einmal eine Passionfruit-Margarita zu trinken.

Pünktlich um 20:00 Uhr waren wir wieder zu Hause,  denn Sabine hatte das Taxi für 8 Stunden gemietet.

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