Montag, 5. Juni 2017

03.06. – 06.06. – Erste Abreisen und Move

Nachdem am Samstagmorgen Katja, Jojo, Ute und Wolf abgefahren waren, sie hatten sich entschlossen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Flughafen zu fahren (Taxi, Metro, Maglev), 


Maglev - Geschwindigkeitsanzeige

haben Sabine und ich mit den Umzugsvorbereitungen begonnen. Bei jedem Gegenstand musste entschieden werden, ob er mitgenommen werden soll oder nicht, alles musste noch einmal gespült oder gewaschen werden. Auf jeden Fall waren wir bis Montagmorgen beschäftigt.
Von der Einladung zur Beachparty über den Dächern der Fashionpark - Mall, zu der Sabine am Samstagabend eingeladen war, habe ich nur ein paar interessante Fotos mitbekommen. Ich war viel zu müde um mitzugehen. 




Die Aussicht über Shanghai muss traumhaft gewesen sein.





Für Montag und Dienstag war Regen angesagt, der am Montag auch pünktlich um 10:00 Uhr einsetzte und sich bis zum Abend zu sintflutartigen Wolkenbrüchen steigerte. Am Dienstag war das Wetter wieder stabil, Gott sei Dank.
Pünktlich waren auch die Mover von Crown Relocations, die mit dem größten  Truck vorfuhren, der hier im Compound überhaupt
möglich war.







Die Zeit bis der Truck richtig eingeparkt ist, kann man noch für ein paar TaiChi Übungen nutzen.

Das waren wirklich Spezialisten. Man konnte nur staunen, mit welcher Routine sie das Haus in Bereiche aufteilten, wie sachkundig jeder Gegenstand, sei es nun ein Glas, ein Bild oder das Klavier verpackt wurde und mit welcher Ruhe und Geschwindigkeit das geschah. 



Für das Klavier und für die Bilder und Spiegel wurden große Kisten gebaut. Es war spannend, zuzusehen. 



Natürlich hatte jeder der Männer seine obligatorische Teeflasche dabei, die regelmäßig  am Water-Dispender von Midea aufgefüllt wurde.  Eine einstündige Mittagspause war obligatorisch und am Dienstag gehörte sogar ein Mittagsschläfchen dazu.  In Reih und Glied lagen die Mover im Wohnzimmer auf Pappkartons und schliefen. Ich glaube, nur so lässt sich ein solcher Job durchhalten.



Als sie am Dienstag, pünktlich um 16:00 Uhr, wie geplant,  das Haus verließen, war das Haus leer, bis auf drei Matratzen, zwei Umzugskartons als Tischchen und den alten Campingstühle aus Rochester. 


Calmly waiting to be packed.
Erst ganz zum Schluss haben  sie den Buddha verpackt. Warum wohl?

Die Katzen, die sich am Sonntag in der Tierklinik noch einem Bluttest hatten unterziehen lassen müssen,  fügten sich in ihr Schicksal und ließen sich an beiden Tagen in einen Raum einsperren. Dort saßen sie und maunzten jämmerlich. 

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